Bar bela mar – Meer ohne Wasser

Vortrag: Leben in der marokkanischen Sahara

Sand bis zum Horizont wie ein Meer ohne Wasser und nachts ein Sternenhimmel, der atemberaubend ist. Das Nomadentum ist die ursprünglichste Lebensform der Menschheit, die lange existierte, bevor sich die Menschen sesshaft machten, Landwirtschaft betrieben und Häuser bauten. Noch heute nomadisieren in Marokko mehrere Tausend Menschen. Ihr Leben im Zelt ist ganz auf die Bedürfnisse ihrer Tiere ausgerichtet, von deren Milch und Fleisch sie leben und für die sie Weideland suchen. Nur die Gruppe bietet Schutz, Nahrung und auch seelische Verankerung in einer unsicheren Umwelt. Die Geopolitik und der Klimawandel gefährden den Nomadismus in Marokko. Geschlossene Grenzen und die extreme Trockenheit erschweren die Suche nach Nahrung für die Tiere. Die Wege werden immer länger.

Der Verein Azalay will den Nomadinnen und Nomaden Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Bildung, Brunnenbau, medizinische Hilfe und Frauenkooperativen sind einige der Projekte, von denen die Ärztinnen Susanne Weiß und Christa Mall aus erster Hand berichten werden.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Die Weltretter“, in Kooperation mit der VHS Hagen und dem Hagener Heimatbund.

Foto: ©Azalay

Details

Einlass
18:10 Uhr
Beginn
18:30 Uhr
Dauer
90 Minuten
Kosten
Kostenfrei

KONTAKT & Anmeldung

Telefon
02331/2073622
Kurs 1419B auf www.vhs-hagen.de

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Veranstaltungsort

Adresse: AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, 58095 Hagen

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