Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt

Warum Menschen ihr Zuhause verlassen und anderswo neu anfangen, hat die unterschiedlichsten Gründe: Kriege, politische Entscheidungen, Verfolgung, Naturkatastrophen, wirtschaftliche Zwänge oder familiäre Gründe. Manche Menschen machen sich auch bewusst auf den Weg. Was auch immer der Anlass war – am Ende sind es alles Menschen mit ihren Geschichten. Und genau diese Geschichten will das Projekt “Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt” erzählen.

Zwei Erzählabende laden ein, genau hinzuhören. In intimer Atmosphäre erzählen vier Hagener:innen mit Zuwanderungsgeschichte, immer zwei pro Erzählabend, von ihrem individuellen Weg nach Hagen. Die “Erzähler:innen” teilen ihre persönliche Lebensgeschichte mit den Zuhörer:innen. Zuwanderung erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch, sondern als hörbare biographische Lebenserfahrung. Die “Erzähler:innen” berichten vom Aufbruch, möglicherweise von Flucht und Ankunft, Familie, Heimweh, Arbeit und Diskriminierung. Sie berichten aber auch von Solidarität, Liebe, Zugehörigkeit und Erfolg.

Hagen ist die vielfältigste Stadtgesellschaft Nordrhein-Westfalens: fast jede:r zweite Hagener:in hat eine Zuwanderungsgeschichte. Diese Vielfalt prägt die Stadt und hinter jeder Zuwanderung steckt eine eigene und individuelle Geschichte, oft jedoch ungehört. Das Projekt „Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt“, gefördert von Interkultur Ruhr, dem Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, bringt vier dieser Geschichten von Hagener:innen auf die Bühne.

Für die Zukunft gesichert werden die Lebensgeschichten und biographischen Interviews, die im Vorfeld im vertraulichen Gespräch mit dem Soziologen Marvin Marlon Homann (TU Dortmund) geführt wurden, im Archiv „Deutsches Gedächtnis“ des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen.

Der zweite Erzählabend mit zwei weiteren Erzähler:innen ist am Do, 19.11.26, 18 Uhr. Gerne vormerken.

Veranstaltergemeinschaft:
AllerWeltHaus Hagen e.V. & Integrationsagentur des Caritasverbands Hagen, in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen.
Das Projekt ist gefördert von Interkultur Ruhr, dem Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Begrenztes Platzkontingent: Anmeldung (Link unten) erbeten, aber nicht erforderlich.

Details

Einlass
17.30 Uhr
Beginn
18.00 Uhr
Dauer
ca. 2 Stunden
Kosten
kostenfrei

Kontakt

Telefon
02331/21410
Email
anna.stenz@allerwelthaus.org 
Anmeldung
https://eveeno.com/217048788

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Veranstaltungsort

Adresse: AllerWelthaus, Potthofstr. 22, 58095 Hagen

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